Freitag, 24. Januar 2014

Gebratenes Curry-Gemüse mit Dhal & Chapati

Was wärmt eine_n schöner bei diesem ekligen, kalten Wetter, als wundervolle orientalische Gerichte mit all ihren tollen Gewürzen?
Ich hoffe ihr seht das ähnlich
Die Photos haben dieses Mal leider nicht die gewohnte Qualität, aber da es ja um's Essen geht und nicht um's Aussehen, ist das denke ich zu verzeihen. :)


Dauer: 60 Minuten
Schwierigkeit: Mittel
Ergibt: 4-5 Portionen

Zutaten:
Curry-Gemüse
-1 rote oder gelbe Paprika
-100g Kaiserschoten
-150g Pilze
-1-2 Karotten
-150g Broccoli (geschnitten ohne Strunk)
-200g Tofu
-1.5EL Rote Curry Paste (da es ja nach Marke mit dem Geschmack variiert, lieber selbst ein wenig experimentieren)
-Sojasauce

Dhal
-250g Linsen
-400ml Kokosmilch
-1 Zwiebel
-2 Tomaten (entkernt)
-1TL Ingwer
-1TL Knoblauch
-1 Prise Kümmel
-1 Prise Koriander
-Chillipulvernach eigenem ermessen
-Curry Pulver (variiert genau so sehr wie die Paste, darum nach eigenem Gescmack einsetzen)
-1EL Sojasauce
-Salz&Pfeffer
-Öl
-Joghurt dazu schmeckt super, muss aber nicht sein.

Chapati
-2Tassen Mehl
-3/4Tasse Wasser
-3EL (Alba-)Öl oder pflanzliches! Ghee
-1 Prise Salz

Zubereitung:

Fangen wir mit dem Chapati an, das dauert am längsten.
Zuerst das Mehl mit Salz, Wasser und 2EL Öl oder pflz.Ghee zu einem geschmeidigen Teig vermischen.
Ghee ist eigentlich pures Butterfett. In Asialäden bekommt man dieses aber auch oft auf rein pflanzlicher Basis. Momentan experimentiere ich sehr viel mit Albaöl, das hat ebenfalls einen angenehmen Buttergeschmack. Es geht aber auch ganz normales Öl, keine Sorge. 

Dann circa 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Den Teig nun in 10-12 Stücke schneiden und so dünn wie möglich ausrollen.

Die Stücke jetzt nach einander in einer Pfanne ohne Öl ausbacken.

Die fertigen Chapatis mit etwas Öl bestreichen, Stapeln und mit einem Tuch abdecken.

Während die Chapatis noch ausbacken kann mit dem Dhal begonnen werden, hierfür den Ingwer, Zwiebelund den Knoblauch fein hacken. Die Tomaten entkernen und würfeln.

Den Knoblauch mit Ingwer und Zwiebeln in etwas Öl leicht anbraten.

Dann die Linsen und klein geschnittene Tomaten dazu geben und kurz mit braten.

Das ganze nun mit der Hälfte der Kokosmilch ablöschen und die Gewürze dazu geben. Das Salz erst ganz am Ende. Einfach bei leichter bis mittlerer Hitze etwas vor sich hin köcheln lassen, hin und wieder umrühren. Wenn die Flüssigkeit eingezogen ist, noch etwas Kokosmilch nach giessen bis die Linsen gar sind.

Das Gemüse ist jetzt an der Reihe, dafür die Broccoli Röschen vom Stiel trennen, Karotte(n) halbieren und in Scheiben schneiden. Die Paprika in Streifen und den Tofu in 1cm³ Würfel schneiden. Kaiserschoten längs halbieren und Champignons vierteln oder sechsteln.

Die Karotten und den Tofu jetzt in etwas Öl anbraten.

Kurze Zeit später die Schoten, Broccoli und die Paprika dazu geben.

Zum Schluss noch die Pilze. alles nicht zulange braten, es soll ja möglichst knackig und nicht matschig sein.

Zum Gemüse kommt nun die Rote Curry Paste und ein wenig Sojasauce. Eventuell noch etwas Salz und Pfeffer.

In der Zwischenzeit müsste das Dhal auch fertig sein, nur noch mit etwas Salz und etwas Curry, am besten ein gutes Garam Masala oder meinem Lieblingscurry "Farben von Jaipur", verfeinern.
Die Chapatis werden gerollt und dienen quasi als Löffel fürs Dhal und Gemüse. Auf dem Dhal kann man wahlweise noch etwas (Soja-)Joghurt verteilen, vorallem sollte es etwas schärfer geraten sein.
Damit ist dieses Gericht auch schon fertig und kann, nicht nur, an kalten Tagen genossen werden.
Guten Appetit.

Dienstag, 14. Januar 2014

"Beef" Stir Fry mit Litschi-Sauce

In meiner Zeit in Australien habe ich diese Asiapfannen wirklich lieben gelernt. Einfach ein wenig Gemüse schneiden, Anbraten, Sauce dazu, hmmmmmmm.
Dies hier ist mein Lieblings Stir Fry.


Dauer: 40 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 6 Personen

Zutaten:
-150g Glasnudeln
-100g Soja "Rinderfilets" oder Sojastreifen (Trockengewicht)
-100g Kaiserschoten
-100g Broccoli
-100g Babymais
-1 Paprika (Rot oder Gelb)
-150g Champignons oder Shiitake (oder gemischt)
-150g Litschi
-1.5EL Ingwer
-1.5EL Knoblauch
-Chilli
-Sojasauce
-Paprikapulver
-Gemüsebrühe
-Olivenöl
-Sesamöl
-Thai Basilikum (falls ihr welchen bekommt)
-1EL Sambal Oelek

Zubereitung:

Die Sojafilets in einem starken Sud aus Gemüsebrühe, Sojasauce und Paprikapulver aufkochen.

Wenn das Vleisch durch ist, aus dem Sud nehmen, gut ausdrücken und nochmal kurz aufkochen. Dann wieder heraus nehmen und ausdrücken. Den Sud auf keinen Fall weg schütten!
Jetzt kommt der "anstrengenste" Teil am ganzen Gericht: Das Gemüse Schneiden. Bei den Kaiserschoten die Enden entfernen und diagonal zerteilen. Den Babymais der Länge nach Vierteln. Pilze in feine Scheiben und Paprika in Streifen schneiden.
Die Broccoli Röschen vom Stiel trennen.

Ingwer und Knoblauch fein hacken. Chilli nach eigenem ermessen in Scheiben schneiden.

Das abgetropfte Sojavleisch nun im Wok in einer Mischung aus Sesam- und Olivenöl anbraten bis es eine schöne Bräunung hat. Anschliessend aus dem Wok in eine seperate Schale geben.

Im selben Wok, eine Pfanne geht natürlich auch, nun das Gemüse anbraten. Angefangen mit Kaiserschoten und Paprika in Sesamöl. Bratet es nicht zulange an, das Gemüse sollte am Ende noch möglichst knackig sein.

Nach kurzer Zeit gesellen sich zum Gemüse gesellen sich nun noch Broccoli und Mais.

Nicht viel später können dann auch die Pilze hinzu. Bedenkt das es im Wok meistens schneller geht da dieser die Hitze einfach besser überträgt.
Die Hälfte vom Knoblauch und Ingwer kommt ebenfalls dazu, optional auch 1EL Sambal Oelek.
Das ganze dann noch zusammen kurz durchbraten (wie gesagt, es sollte alles schön knackig bleiben) und dann in die seperate Schale geben in der bereits das Vleisch wartet.

In den Wok kommen nun die Litschis (vorher gründlich mit dem Pürierstab zerkleinert) und circa 4-5ELvom Sud in dem ihr das Vleisch vorhin gekocht habt. Hitze erhöhen und das ganze etwas eindicken lassen.

Zum Lychee-Ansatz kommt nun der restliche Knoblauch und der Ingwer. Auch die Chillis können an dieser Stelle dazu.

Das ganze nun noch mit etwas Sojasauce und Salz abschmecken und fertig ist die Sauce.

Nun wo fast alles fertig ist, können die Glasnudeln mit heißem Salzwasser übergossen werden. Die sollten ziemlich schnell durchziehen. Hitnerher das Wasser einfach abgiessen.

Vleisch und Gemüse kommen jetzt zur Lycheesauce und werden noch einmal kurz erhitzt.

Kurz vorm servieren kommt noch eine Hand gezupfter Thai-Basilikum dazu. Nur noch mit Salz, etwas Sud und Sojasauce abschmecken.

Je nachdem wie ihrs lieber mögt, könnt ihr die Glasnudeln jetzt noch mit unters Stir Fry rühren (das ist besser wenn nicht gleich alle Portionen gegessen werden, da die Nudeln sonst sehr leicht aneinander kleben) oder ihr richtet die Nudeln und das Stir Fry seperat an.
Guten Appetit. :)



Montag, 13. Januar 2014

Pilz-Maronen Risotto mit Rotweinreduktion

Mal was wirklich schlichtes, aber tierisch leckeres.
Natürlich ist's mit frischen Pilzen deutlich kuhler, da müsst ihr dann etwas mehr nehmen.


Dauer: 40-50 Minuten
Schwierigkeit Mittel
Ergibt: 6 Portionen

Zutaten:
Risotto
-2 Tassem Risotto Reis
-3 Schalotten
-4EL Alsan
-300g Pilze
-200g Maronen 
-ca. 800ml Gemüsebrühe
-1 Knoblauchzehe
-Weißwein (vegan!)
-Salz & Pfeffer
-Petersilie

Reduktion
-200ml Rotwein (vegan!)
-1EL Zucker
-1EL Balsamico (vegan!)
-0.5EL Alsan
-Salz&Pfeffer

Zubereitung:

Schalotten fein hacken und in 2EL Alsan in einem Topf andünsten.

Die Schalotten mit einem Schuss Weißwein ablöschen.

 Nun den Reis zu den Schalotten geben und kurz mit anbraten.

Nun immer wieder ein bisschen von der Gemüsebrühe und hin und wieder einen Schuss Weißwein zum Reis geben. Das ganze solltet ihr nicht lange ungerührt lassen, nicht das er anbrennt.
 Das ganze dauert so circa 20-30 Minuten

Die Maronen nun nebenbei zerkleinern. Die Pilze (auftauen lassen und) in mundgerechte Stücke schneiden.
 Den Knoblauch ganz, ganz fein hacken.

In einer Pfanne nun 1.5EL Alsan schmelzen und die Maronen und den Knoblauch darin anbraten.

Wenn das ganze ein wenig Bräune bekommen hat die Pilze dazu geben.

Noch etwas Salz, Pfeffer und Petersilie.

Dann nur noch mit etwas Weißwein ablöschen und vom Herd nehmen.

Für die Rotwein reduktion jetzt 0.5EL Alsan schmelzen, den Rotwein dazu geben und aufkochen lassen.

Den Balsamico und Zucker dazu geben und gut verrühren.

Noch etwas Salz und Pfeffer dazu und dann einreduzieren lassen. Passt auf, das kann manchmal recht schnell gehen. Immer wieder testen wie dickflüssig die Sauce schon ist.

Wenn der Reis fertig ist, das Pilz-Maronen Gemisch dazu geben.

Jetzt nur noch zusammen mit der Reduktion anrichten und vielleicht noch mit etwas Rosa Pfeffer verfeinern.

Ich hoffe euch schmeckt's auch so gut. :)

Samstag, 11. Januar 2014

DIY Gemüsebrühe

Vorallem wenn's schnell gehen muss, ist's ja nicht die schlechteste Lösung: 
Glas auf, Löffel rein, Geschmack raus.
Wirklich, nichts gegen fertige Brühen.
Aber selbstgemachte schmeckt einfach besser. In großer Menge einkochen, portionieren, einfrieren und ihr habt ziemlich lange was davon. :)
Darum hier mein Rezept.


Dauer: 2.5 Stunden
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 3 Liter

Zutaten:
-200g Zwiebel
-600g Karotte
-550g Lauch
-400g Staudensellerie
-400g Knollensellerie
-3-4 Knoblauchzehen
- 50g Petersilie
-3 Lorbeerblätter
-10 Pfefferkörner
-Salz
-3EL Hefeflocken
-4 EL Sojasauce
-1 Prise Zucker
-4 Liter Wasser

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und grob hacken.

Diese dann in einem großen Topf in etwas Öl andünsten.

Selleries, Karotte und Lauch schneiden. Es muss gar nicht so fein sein, das ganze köchelt eh ziemlich lange, da kommt's auf die paar Minuten bis zum Garpunkt auch nicht an.

Das Gemüse nun zu den Zwiebeln geben und für circa 5 Minuten mit andünsten.

Die Knoblauchzehen schälen und andrücken. Die Petersilie grob zerhacken.

Das Gemüse mit Wasser ablöschen und die Temperatur reduzieren. Das Wasser sollte das Gemüse danach aufjedenfall überdecken. Wenn auch nicht um viel.

Petersilie, Knoblauch, Lorbeerblätter und Pfeffer zum Gemüse geben und nun für 1.5-2 Stunden bei niedriger Hitze ziehen lassen.

Nun die Hefeflocken und die Sojasauce dazu geben. Beide enthalten natürliche Geschmacksverstärker die den Umamiberreich auf unserer Zunge anregen.

Noch mit Salz abschmecken und hinterher durch ein Sieb die Flüssigkeit abschöpfen. Das Gemüse nicht wegwerfen! Das lässt sich noch midnestens einmal mehr auskochen für eine Brühe oder ihr röstet es im Ofen an und nehmt es als Grundlage für eine braune Sauce.

Das Ganze dann nur noch portionieren und einfrieren oder direkt weiter für eure Gerichte verwenden. :)
Wem die Brühe zu trüb ist: Einfach nochmal durch ein, mit Geschirrtuch ausgelegtem, Sieb geben. Und bei möglichst geringer Hitze, ohne viel rühren, kochen. Das vermindert eine Trübung oft auch schon stark.