Mittwoch, 17. Februar 2016

3-Ingwer Bratreis mit Pak Choi & Seitan

Krank sein neeeeeeeeeeeeervt. Aber ich geb den fiesen Viren und Bazillen jetzt mit ner gehörigen Ladung Ingwer den Rest.
Vielleicht habt ihr euch ja auch schon gefragt "3 Ingwer?". Jop, genau. Denn Galgant und Kurkuma sind ebenfalls Ingwergewächse und auch ihnen wird eine ganze Reihe an heilenden Wirkungen nachgesagt. :)

Dauer: 30 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 2-3 Portionen


Zutaten:
-200g Reis
-400g Wasser
-2-3 Baby Pak Choi
-150g Seitan (optional)
-2 Knoblauchzehen
-Chili nach eigenem Ermessen
-2-3 Frühlingszwiebeln
-1/2 Paprika
-kl. Dose Kokosmilch (200ml)
-20g Ingwer*
-15g Kurkuma*
-20g Galgant*
-Olivenöl
-Brühe
*mehr geht natürlich immer. ;)

Zubereitung:

Angefangen wird natürlich mit dem Reis, weil der zuerst kochen muss.
Dafür wiegt ihr den Reis am besten im Topf ab, gebt etwas Wasser dazu, schwenkt ihn und gießt dann das trübe gewordene Wasser ab. Das ist die Stärke und wir wollen schließlich später keinen Reisklumpen in der Pfanne haben. Darum wird der Reis 1-2 mal abgespült und anschließend mit den 400ml Wasser aufgefüllt.

Er wird jetzt einfach zusammen mit etwas Salz zum Kochen gebracht. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die ganzen super leckeren frischen Gemüse.

Die 3 Ingwer Sorten werden fein gehackt und Chili & Knoblauch in feine Scheiben geschnitten.
Die Paprika könnt ihr auch schon in Streifen und die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden.
Frischen Kurkuma gibt's mitlerweile ganz oft in Biomärkten, es lohnt sich wirklich im Vergleich zum Pulver. Falls ihr dort kein Glück habt findet ihr ihn sonst auch, genau wie den frischen Galgant in Asiamärkten. :)

Während der Reis noch kocht könnt ich schonmal den Pak Choi ganz, ganz vorsichtig waschen. Unten am Strunk sammelt sich die meiste Erde, aber mit etwas Geduld lässt sie sich eigentlich ganz gut rauswaschen. :) Dann bindet ihr die Blätter mit etwas Garn zusammen, damit sie in der PFanne nachher nicht auseinander fallen.

Wenn der Reis fertig ist (also kein Kochwasser mehr im Topf vorhanden ist), wird in einer Pfanne der feste Teil der Kokosmilch bei relativ geringer Hitze zum schmelzen gebracht.
Der feste Teil der Milch setzt sich besonders gut ab wenn ihr sie über Nacht im Kühlschrank stehen hattet.

Wenn das Kokosöl geschmolzen ist, kommen der Galgant, Kurkuma und der Ingwer hinein.

In einer anderen Pfanne wird nun bei geringer Hitze Olivenöl mit dem Knoblauch und der Chili aromatisiert.

Wenn es um de Knoblauch anfängt langsam zu brutzeln könnt ihr die Pak Choi in die Pfanne stellen. Wenn sie nun schön langsam von unten nach oben hoch garen, bleiben die Blätter noch lange knackig.

Zu den Ingwer kommt nun der gekochte Reis, die Hitze wird erhöht und alles miteinander angebraten.

Damit auch die inneren Pak Choi Blätter durch garen, hin und wieder etwas von dem Knoblauch-Chiliöl mit Hilfe eines Löffels durch die Blätter hindurch gießen.

Bevor der Knoblauch und die Chili verbrennen oder zu dunkel werden, kommen auch sie zum Bratreis in die Pfanne.

Das ganze wird nun mit etwa der Hälfte der Kokosmilch aufgegoßen und unter rühren weiter angebraten. Jetzt könnt ihr auch etwas von der Brühe dazu geben und das ganze abschmecken.

 Ihr könnt die Pak Chois nun auch noch einmal kurz stürzen wenn ihr sie lieber durchgegart mögt.
Theoretisch könntet ihr ihn auch roh und knackig essen, aber das ist wohl Geschmackssache. Lasst ohn aber nicht zu lange in der Pfanne, sonst werden die Blätter unansehnlich.
Wenn ihr denkt das sie gut sind, nehmt sie aus der Pfanne und salzt & pfeffert sie etwas von aussen.

Zum Bratreis kommen nun noch kurz die Lauchzwiebeln und Paprika.

In der Pfanne wo gerade noch der Pak Choi war, wird nun optional noch etwas Seitan scharf angebraten.

Dann ist es auch schon fertig. Bis auf den Strunk vom Pak Choi könnt ihr alles essen. 
Wem das ganze mit dem stehenden Pak Choi zu anstrengend und aufwendig ist, kann ihn natürlich auch klein schneiden und direkt mit dem Seitan zusammen anbraten und alles unter den Reis rühren.
Guten Appetit! :)

Donnerstag, 11. Februar 2016

My very best vegan Sandwiches

Ich habe jetzt einfach mal beschlossen nicht mehr krank zu sein.
Das Resultat kann sich sehen lassen. Auch wenn mein Körper von diesem Beschluss noch nicht ganz so viel hält.
Da so viele von euch mich nach dem Rezept für die Tomaten-Basilikum Steaks gefragt haben musste ich ja einfach was draus machen. 
Die besten Sandwiches, mit Kürbiskernbrot, selbstgemachter Aioli, gebackener Rote Beete & Süßkartoffel, frischer Kresse und Tomaten-Basilikum Steaks. <3
Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim nachkochen!
Ich leg mich dann jetzt mal wieder mit Tee ins Bett. ;)

Dauer: 1 Stunde (Plus Marinieren mindestens 1 Stunde)
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 2 Portionen


Zutaten:
-4 Soja Big Steaks
-350ml Passata
-150ml Rapsöl
-35g Rohrzucker
-1EL Sojasauce
-1 Spritzer Liquid Smoke (optional)
-30g TK Basilikum
-Salz
-Piri-Piri Gewürzmischung
-4-6 Scheiben leckeres Sauerteigbrot
-Salat
-1 Rote Beete
-1 Süßkartoffel
-Kresse
-5EL Sojamilch
-10EL Rapsöl
-1-2 Knoblauchzehen
-Spritzer Kräuteressig (vegan!)
-1 Schuß Zitronen oder Limettensaft
-Prise Kala Namak
-Prise Kurkuma

Zubereitung:
Angefangen wird definitiv mit den Big Steaks. Die sollten nämlich möglichst lange in ihrer Marinade ziehen. Mindestens 1 Stunde, am besten aber über Nacht.
Dafür werden sie in starker Brühe gekocht, gebt auch noch einen EL Sojasauce dazu wenn ihr wollt.
Ich zerbreche die Big Steaks immer ein wenig, damit sie nicht so eckig aussehen sondern eher dem "Original" ähneln.
Die Big Steaks werden jetzt für mindestens 20 Minuten gekocht, bis sie wirklich weich sind und ihr sie problemlos mit einem Küchenmesser durchstechen könnt.
Wenn ihr mehrere Steaks macht, denn sie eignen sich auch hervorragend zum Grillen, müsst ihr sie wahrscheinlich länger kochen.


Während die Steaks kochen, könnt ihr die Marinade machen, dafür wird die Passata mit dem Rapsöl, dem Basilikum, Liquid Smoke und Sojasauce püriert bis sich das Rapsöl mit dem Rest verbindet.

Nun das ganze noch mit Salz und der Gewürzmischung abschmecken. (Ihr könnt auch andere Gewürzmischungen nehmen, hauptsache Paprikabasiert)

Die Big Steaks werden jetzt abgegossen und unter fließendem, kaltem Wasser abgeschreckt. Ich mache das immer direkt in der Spüle, also vorher sauber machen. ;)
Danach werden sie solange ausgedrückt bis kein warmes Wasser mehr austritt.

Jetzt müsst ihr sie nur noch mit der Marinade eindecken.

Wenn sie nun lange genug mariniert waren, könnt ihr euch an die Aioli für die Sandwiches machen.
Dafür werden die Sojamilch mit den 10EL Rapsöl, Limetten-/Zitronensaft und etwas Salz und Pfeffer zusammen püriert. 

Sie sollte ziemlich fest sein, wenn ihr sie lieber etwas flüssiger mögt, tut noch einen kleinen Schuss Sojamilch dazu.
Außerdem kommen jetzt noch der Kräuteressig, der Knoblauch, Kurkuma und optional auch noch eine Prise Kala Namak dazu.
Anschließend noch mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn ihr wollt noch mit etwas Senf verfeinern.

Dann ist ja schon fast alles fertg, fehlen noch die Rote Beete und die Süßkartoffel.
Diese werden geschält und anschließend in dünne Scheiben geschnitten. je nach Scheiben Größe braucht ihr 4-6 pro Sandwich.

Die Scheiben werden nun auf einem Backblech ausgebreitet und mit Olivenöl beträufelt.
Noch mit etwas Salz bestreuen und ab in den vorgeheizten Ofen.

Bei 180 Grad werden die Gemüsescheiben nun für circa 20 Minuten gebacken.

In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal das Brot anrösten oder toasten und die Steaks von überschüssiger Marinade befreien und in öl anbraten.

Sobald die Steaks ausgebraten sind und die Gemüsescheiben fertig gebacken geht's ans Sandwich belegen.
Auf die unterste Scheibe vom Brot kommt Aioli, darauf etwas Salat und ein paar Scheiben Rote Beete und Süßkartoffel. Darauf das Steak und eventuell noch leicht angebratene Zwiebelringe. darauf noch etwas Aioli, gefolgt von einer Scheibe Brot. Dann beginnt alles von vorne. :)

Damit ist das Sandwich auch schon fertig! Guten Appetit! 
Noch eine Handvoll Chips dazu oder einfach pur genießen. :)


Donnerstag, 4. Februar 2016

In Blätterteig gebackene Lauch-Käse Suppe mit Hack

Quasi das gebackene Pendant zur Lauch-Käse Suppe. :)
Das ganze ist ganz schön aufwendig, aber es lohnt sich. Es ist so lecker!


Dauer: 1,5 Stunden
Schwierigkeit: Mittel
Ergibt: 1 Quiche (8-12 Stücke)


Zutaten:
-1 Blätterteig (Ich empfehle den von Rewe)
-2 Stangen Lauch (je nach deren Größe)
-125g Sojagranulat
-250ml Wasser
-2EL Sojasauce
-Gemüsebrühe
-1/2 rote Zwiebel
-200g geriebener veganer Käse
-50ml Sojamilch
-2Pck Sojacuisine
-1/2TL Johannisbrotkernmehl
-2EL Hefeflocken
-1 Prise Kurkuma (optional)
-2 Zehen Knoblauch
-geriebene Limettenschale

Zubereitung:

 So, angefangen wird mit dem Hack. Dafür in einem Topf das Wasser mit der Sojasauce und Gemüsebrühe zum kochen bringen.

 Sobald das Wasser heiss ist, kommt das Sojagranulat dazu.

Noch die halbe rote Zwiebel, vorher in Würfel geschnitten und ein Schuß Olivenöl und dann von der heißen Platte nehmen.

Eine Springform mit dem Blätterteig ausdecken.
 Dann die einzelnen Blätter vom Lauch abtrennen und halbieren. Etwa einen TL von der Hackmischung darauf und das ganze aufrollen. Am besten richtig in den Teig drücken und mit dem Rand beginnen. Das ist der schwierigste Teil, dafür zu sorgen das die kleinen Biester nicht wieder aufgehen. ;)

So sollte das ganze dann am Ende in etwa Aussehen. :)
Dann geht's an die Käsesauce.

Dafür wird nun die Sojamilch mit der Cuisine, der Limette und den Hefeflocken erhitzt.

Wenn die Mischung heiß ist, kommt noch der Knoblauch (gepresst oder ganz fein geschnitten) und der vegane Käse dazu. Ihr könnt für einbe gelblichere Farbe auch noch eine Prise Kurkuma hinzu fügen.
Alles noch einmal aufkochen lassen und das Johannisbrotkernmehl dazu geben.

Jetzt fix die Käsesauce auf dem Lauch verteilen.

Im Anschluß kommt das ganze für circa 30-40 Minuten bei 190 Grad in den vorgeheizten Ofen.

Noch einen kurzen Moment abkühlen lassen und dann könnt ihr mit einem scharfen Messer den Blätterteig aus der Form lösen. :)
Dann ist's auch schon fertig! 
Guten Appetit.

Montag, 1. Februar 2016

Ofen Zucchini mit Tomaten-Rosmarin Kartoffelstampf


Ich mache ja gerne abgefahrene Sachen, aber manchmal muss es dann doch schnell und einfach gehen. Kein wunder das dieses Gericht hier mitlerweile eins meiner Lieblingsgerichte ist. :)
Das es so simpel ist, ist vielleicht genau das, was dieses Gericht so wahnsinnig lecker macht.
Die Zutaten an und für sich sind schon alle wundervoll aromatisch, in dieser Komposition werden sie zum echten Geschmackserlebnis.

Dauer: 30-40 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 4 Portionen


Zutaten:
-800g vorwiegend festkochende Kartoffeln
-250g Cherrytomaten
-1 Zweig Rosmarin
-Knoblauch
-frische Chili
-1/2 rote Zwiebel
-2 dicke Zucchini
-Olivenöl
-Pfeffer & Salz
-optional Harissa Gewürz

Zubereitung:

 Angefangen wird mit den Kartoffeln, da sie fast am alengsten brauchen.
Dafür werden sie eifnach geschält und in Salzwasser gar gekocht. Ihr solltet nun auch schon den Ofen vorheizen, am besten auf 190 Grad.
 
In der Zwischenzeit werden die Zucchinis halbiert und circa jeden Zentimeter eingeschnitten, so das ihr eine kleine "Tasche" habt.
Diese Taschen werden nun mit dünnen Knoblauch- und Chilischeiben befüllt.

 Noch etwas Salz, Pfeffer und Olivenöl drüber, dann sind die Zucchinis auch schon Ofenbereit.

 Sobald die Kartoffeln gar sind, giesst ihr das Wasser ab und schiebt die Zucchini in den Ofen.
Die Kartoffeln werden mit einem Stampfer klein gemacht.

Nun würfelt ihr die halbe Zwiebel und hackt 3 Knoblauch zehen.

Sie werden jetzt in Olivenöl glasig gebraten.

Während die Zwiebeln in der Pfanne sind, schneidet ihr die Tomaten in Viertel oder Achtel und hackt den Rosmarin klein.

 Damit werden nun die Zwiebeln abgelöscht. Noch 1-2EL Wasser dazu und kurz mit anbraten.

Anschließend kommen die Tomaten zum Kartoffelstampf.
Dieser wird nun noch mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Durch den Rosmarin und den Knoblauch hat er ein wundervolles Aroma. Falls ihr ihn etwas cremiger haben wollt, könnt ihr natürlich auch noch einen Schuss Olivenöl mehr dazu geben.
Die Zucchinis dürften jetzt auch eigentlich fertig sein.

Wie lange ihr sie im Ofen lasst ist theoretisch eurem Geschmack überlassen und wie weich ihr die Zucchini mögt. Wenn der Knoblauch anfängt braun zu werden ist meiner Meinung nach der beste Zeitpunkt sie aus dem Ofen zu holen.

Noch etwas Harissa über die Zucchini und fertig ist das Geschmackserlebniss.
Guten Appetit!